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Was bedeutet ZBS?

Bei der Berliner S-Bahn gibt es gegenwärtig das

Zugsicherungssystem Fahrsperre. Dies ist ein rein

mechanisches System aus der Anfangszeit der

S-Bahn, aus den 20ger Jahren. Das Prinzip ist

einfach. Zeigt das Signal "Fahrt", klappt der Strecken-

anschlag am Signal weg und der Zug fährt vorbei.

Zeigt das Signal "Halt", bleibt der Streckenanschlag

im Profil und löst bei einer unzulässigen Vorbeifahrt

über den Auslösehebel am 1. Drehgestell des Zuges

eine Zwangsbremsung aus und der Zug stoppt sofort.

Da es ein mechanisches System ist, bedarf es

regelmäßiger Wartung und die Bremsung erfolgt

nur am Signal, unter der Vorraussetzung der ein-

gehaltenen Geschwindigkeit. Daß dies von Nachteil

ist, zeigte sich bei den Unfällen in Ostkreuz und

Hackescher Markt. Das neue System ZBS soll die

Fahrsperre ablösen. Das ZBS-System funktioniert per

Datenübertragung. Im Gleis befinden sich sogenannte

Balisen zum Daten senden, und eine Antenne zum

Empfang am Fahrzeug. Beim ZBS-System ist eine

Geschwindigkeitsüberwachung bereits vor dem Signal

vorhanden, was die Sicherheit des Zugverkehrs erhöht.

Beim ZBS-System gibt es auch keine mechanischen

Komponenten - bedeutet weniger Wartungsaufwand.

Nach umfangreichen Erprobungen dieses Systems

auf dem Ring (S45, später dann S47) parallel zur Fahrsperre

auf den Abschnitt Köllnische Heide - Hermannstraße

(Treptower Park - Hermannstraße ebenfalls ausgerüstet)

kommt die Technik nun "serienmäßig" auf der S 1

zwischen Schönholz und Hohen Neuendorf zum

Einsatz. (BR481) Weitere Strecken sind geplant.

Unten noch eine Skizze zur besseren Vorstellung.

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